Juni 1991

Beschluss des Kreistages zur Initiierung einer Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft

Jan. 1992

Antrag auf Förderung des Projektes "Vorbereitung und Implementierung von regional wirksamen Maßnahmen zur Arbeitsförderung, Beschäftigung und Strukturentwicklung der Region Freiberg" (ABS-Projekt Freiberg) beim Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit

März 1992

Bewilligung des Projektes

Apr. 1992

Vertrag zwischen dem Landrat des Kreises Freiberg und der Standort- und Strukturentwicklung Chemnitz (SSC) hinsichtlich Unterstützung des Projektes

Apr.-Sept. 1992

Implementierung des ABS-Projektes zur Vorbereitung der heutigen GSQ mit 16 MitarbeiterInnen
Sitz: Villa des Landratsamtes

Okt./Nov. 1992

Entwicklung der Projekte und Beantragung von ABM
Aufbau der Verwaltungsstruktur

Dez. 1992

Bewilligung von 225 ABM durch das Arbeitsamt

März 1993

Umzug in Räume der Schuh GmbH an der Frauensteiner Straße 51

Apr. 1993

Unterzeichnung des Gesellschaftsvertrages: 



Gründung der GSQ, Günter Rothe wird Geschäftsführer

Juli 1993

Eintragung der GSQ ins Handelsregister

Aug. 1993

Die GSQ übernimmt vom Landkreis die ABM - Trägerschaft

Nov. 1993

Anlauf des Treuhand-Projektes "Freiberger Elektronikwerkstoffe mbH"

Sep. 1994

Vorbereitung der Abteilung "Ökologischer Landschaftsbau"

Okt. 1994

Gründung der Abteilung "Sanierung"

Feb. 1995

Aufnahme und Handling älterer Arbeitnehmer aus Treuhandunternehmen (TAT)

Aug. 1995

Gründung der Abteilung "EDV-Dienste"

Juli 1996

Eintragung der Abteilung "Ökologischer Landschaftsbau" in die Handwerksrolle Chemnitz

Feb. 1997

Gründung der Abteilung "Kaufmännische Dienstleistungen"

Mai 1997

Gründung der Abteilung "Ökologische Kartierung"

Jan. 1998

Änderung des Sozialgesetzes III -> Änderungen bei der Gestaltung der ABM

Okt. 1998

  • 428 ArbeiterInnen bei der GSQ
  • Reduzierung der Gesellschafter von 5 auf 4
  • der Landkreis Freiberg übernimmt den Anteil des Aufbauwerkes Pirna und hält damit 66%
  • die Projektarbeiten im Sozial- und Kinderbetreuungsbereich gehen an den Deutschen Kinderschutzbund Kreisverband Freiberg e.V. über
  • erstes Projekt mit Sozialhilfeempfängern

Mai 1999

Gründung der Abteilung "Näharbeiten"

Juni 2000

Umzug der GSQ auf das Gelände der DBI GmbH an der Halsbrücker Straße 34

Jan. 2001

Eröffnung der Geschäftsstelle Flöha

Okt. 2001

Jürgen Markgraf wird neuer Geschäftsführer

2002

Abschluss der restlichen Bauarbeiten am Firmengebäude

2002

Zusätzliche Realisierung der Projekte Hochwasserhilfe mit ca. 200 zusätzlichen Mitarbeitern

2003

Strukturelle grundhafte Anpassung der Firma an die gravierenden politischen und ökonomischen Veränderungen in der Arbeitsmarktpolitik

Realisierung neuer Maßnahmeformen wie:
- Arbeit für Langzeitarbeitslose (AfL)
- Jugendsofortprogramm (JuSoPro)
- Jugend mit Perspektive (Jump Plus)
- spezielle EU-Förderprogramme

Fortführung von Projekten zur Hochwasserhilfe
(eine Dokumentation über Beteiligung der GSQ Freiberg mbH an den Hilfsmaßnahmen
nach der Flutkatastrophe 2002 können Sie  hier herunterladen)

2004

Schwerpunktmäßige Vorbereitung zur Umsetzung von Hartz IV, insbesondere SGBII und SGBIII

Weiterer Ausbau der komplexen Struktur der GSQ

Modernisierung des Technikparks der GSQ

2005

Realisierung neuer Maßnahmeformen wie:
- Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen
- Behindertenprojekte
- Schaffung von Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung (1,50 € Jobs)
- Arbeit für Langzeitarbeitslose
- Profiling
- Eingliederungsmaßnahmen auf der Grundlage des §16 Abs.1 SGB II i.V.m. §421i SGB III

Grundhafter Ausbau/Modernisierung der IT-Technik

2006

Neufassung des Gesellschaftsvertrages (Eintrag HRB vom 10.07.2006)

Realisierung neuer Maßnahmeformen / -inhalte wie:
- Arbeitsgelegenheiten für Ältere über 58 (Ü 58)
- Assessment und Vermittlung von Langzeitarbeitslosen
- Sozialpädagogisch begleitete Qualifizierungs- und Beschäftigungsprojekte

  „Jugendberufshilfe“

 

Weitere Modernisierung des Fuhrparks

2007

Erwerb des Grundstückes Nr. 2529/15 zur Erweiterung und Verbesserung der Geschäftstätigkeit

Realisierung neuer Maßnahmeformen wie:
- Sofortangebot nach § 15a SGB II
- Behindertenprojekte
- Projektkoordinator - Partner und Bindeglied für die Kooperation von Schule und Wirtschaft
(finanziert vom Europäischen Sozialfonds, der Europäischen Union und dem Freistaat Sachsen)
- Maßnahmen mit schwerstvermittelbaren Teilnehmern
- Tiefenprofiling mit Integration

Schaffung eines weiteren komplexen IT-Schulungsraumes
Weitere Modernisierung des Fuhrparks

2008

Realisierung neuer Inhalte wie:
- Übernahme der Trägerschaft für den Informationstag – Berufsorientierende Beratung –
im Beruflichen Schulzentrum für Ernährung, Hauswirtschaft, Agrarwirtschaft und Körperpflege
- Maßnahmen - Ganzheitliche Integrationsleistung nach § 16 (1) SGB II i.V.m. § 37 und § 48 SGB III (GANZIL)
- Wiedereingliederungsleistungen straffällig Gewordener
- Maßnahmen für schwerstvermittelbare Teilnehmer

weitere Vervollkommnung der materiell-technischen Basis
- Tätigen weiterer Investitionen im Fuhrpark
- wesentliche Modernisierung des firmeninternen Controllingsystems

2009

Realisierung neuer Maßnahmeformen/Projekte wie:
- Lokales Kapital für soziale Zwecke (LOS)
"Aufbau eines Pools von ehrenamtlich tätigen Bürgern"
- IdA - "Integration durch Austausch"
(Transnationale Initiative für junge Menschen in Mittelsachsen")
- Maßnahmen zur Verbesserung der Beschäftigungschancen von Arbeitslosen
und Benachteiligten
- Einsatz von zwei Projektkoordinatoren für arbeitsmarktpolitische Vorhaben

Mitgliedschaft im Verein "850 Jahre Freiberg" e.V.